alternative Antriebstechnologienaus den Mobilitätswelten

Im 21. Teil unserer Blog-Serie „Mobilität fürs Leben“ erfahren Sie einige spannende Fakten rund um das Thema „alternative Antriebstechnologien“.

06.08.2026Aktuell im Autohaus

Mobilität fürs Leben | alternative Antriebstechnologien

Im 21. Teil unserer Blog-Serie „Mobilität fürs Leben“ erfahren Sie einige spannende Fakten rund um das Thema „alternative Antriebstechnologien“. Wir beleuchten einige Mythen zum Elektrofahrzeug und klären auf, was der Unterschied zwischen Elektroantrieb und Plug-in-Hybrid-Modellen ist. Außerdem listen wir einige Vorteile der beiden Antriebsarten auf. | Lesedauer: 5 Minuten
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Im 21. Teil unserer Blog-Serie „Mobilität fürs Leben“ erfahren Sie einige spannende Fakten rund um das Thema „alternative Antriebstechnologien“.

Fakten statt Mythen: Die Wahrheit über Elektroautos


Mythos 1: Die Reichweite von E-Autos ist unzureichend für den Alltag.

Ein Autofahrer in Österreich fährt durchschnittlich 35 Kilometer an einem Tag. Wenn man davon ausgeht, dass moderne E-Autos bereits eine Reichweite von über 600 Kilometer zurücklegen können, kann man somit mehrere Tage mit einem Elektro-Auto fahren, ohne, dass man es laden muss. Falls es dann aber doch einmal nötig sein sollte, das Fahrzeug zu laden, können viele Modelle 300 km Reichweite in ca. 20 Minuten wieder aufladen und eine Weiterfahrt ist problemlos möglich.

Mythos 2: Es sind zu wenige Ladestationen verfügbar.

Die Ladeinfrastruktur für E-Modelle oder Plug-in-Hybrid-Modelle wird in Österreich und auch in Europa stetig ausgebaut. Schnellladeparks mit Komfortbereichen und kleinen Imbissen werden immer häufiger und erfreuen sich größter Beliebtheit. Auch die Möglichkeit sein Fahrzeug bei seiner Arbeitsstelle zu laden, wird immer gängiger. Wenn man dann auch noch eine private Wallbox hat, kann man die Kombination aus öffentlichem und privatem Ladenetz perfekt nutzen. (4)

Mythos 3: E-Autos sind zu teuer.

Elektroautos sind oft günstiger als man denkt. Die Anschaffungskosten sind bei elektrischen Fahrzeugen teilweise zwar höher, dafür kann man bei den Betriebskosten einiges an Geld sparen. Die Kosten für das Laden des Akkus sind beispielsweise abhängig davon, ob man mit einer Wallbox zuhause über eine Photovoltaik-Anlage oder an öffentlichen Ladestationen tankt. Ein weiterer Aspekt ist, dass der Elektroantrieb wartungsfreundlicher. (1)

Mythos 4: Elektroautos können keine Anhänger ziehen.

Ob Sie nun mit dem Wohnwagen in den Urlaub fahren wollen, Gartenabfälle entsorgen müssen oder Fahrräder transportieren – mit einer Anhängerkupplung wachsen die Einsatzmöglichkeiten eines Autos erheblich. Elektroauto-Fahrer hatten hier bis vor kurzem oft das Nachsehen. Mittlerweile ist es bei den meisten Elektroautos möglich, eine Anhängerkupplung zu installieren und etliche können durchaus üppige Lasten ziehen und problemlos mit Verbrennermodellen mithalten.

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Mythos 5: Elektroautos versagen bei Kälte.

Zwar können niedrige Temperaturen die Reichweite eines Elektroautos vorübergehend verringern, da Batterien bei Kälte weniger effizient arbeiten und zusätzlich Energie für die Innenraumheizung benötigt wird. Moderne Elektrofahrzeuge verfügen jedoch über intelligente Batterie-Management-Systeme, die den Energieverbrauch reduzieren und die Batterie auf eine optimale Betriebstemperatur bringen. Dadurch bleiben Elektroautos auch im Winter zuverlässig und alltagstauglich.

Mythos 6: Elektroautos brennen häufiger.

Laut ÖAMTC besteht bei Elektrofahrzeugen keine erhöhte Brandgefahr. Demnach sind Autounfälle immer noch die Hauptursache für Fahrzeugbrände aller Antriebsarten. Damit die Brandgefahr nach einem Unfall minimiert wird, haben Elektromodelle automatische Stromkreisunterbrecher verbaut. Derzeit liegt die mediale Aufmerksamkeit auf Fahrzeugbränden, wo Elektroautos beteiligt sind, und dadurch wird die subjektive Wahrnehmung verzerrt. (4)


Was ist der Unterschied zwischen einem Elektroauto und eHybriden?

Ein Hybridfahrzeug kombiniert zwei verschiedene Antriebsarten: den Verbrennungsmotor und den Elektromotor. Je nach Hybridtyp kann der Elektromotor den Verbrennungsmotor unterstützen oder das Fahrzeug allein antreiben. Bei einem Plug-in-Hybrid (PHEV) ist es zudem möglich, die Batterie extern aufzuladen, sodass eine rein elektrische Reichweite von einigen Dutzend Kilometern erreicht werden kann. Bei einem reinen Elektrofahrzeug hingegen kommt ausschließlich ein Elektromotor zum Einsatz, der seine Energie aus einer wiederaufladbaren Batterie bezieht. Der Verbrennungsmotor entfällt hier vollständig, wodurch eine emissionsfreie Fahrt ermöglicht wird. (3)

Was sind die Vorteile der beiden Antriebsarten?

  1. Reduzierte Emissionen

Mit einem Elektroauto verabschiedet man sich von lokalen CO2-Emissionen – das Fahrzeug stößt während der Fahrt keine Schadstoffe aus.

  1. Geringere Geräuschkulisse

Das nahezu geräuschlose Fahren schafft ein völlig neues Fahrgefühl und trägt gleichzeitig zur Reduzierung der Lärmbelästigung in Städten und Wohngebieten bei. Die direkte Drehmomentübertragung des Elektromotors sorgt für ein kraftvolles und nahtloses Fahrerlebnis.

  1. Hohe Energieeffizienz

Ein weiterer großer Vorteil von Elektroautos ist ihre hohe Energieeffizienz. Elektromotoren wandeln über 90 % der Energie direkt in Bewegung um, während Verbrennungsmotoren den Großteil der Energie als ungenutzte Wärme abgeben. Zusätzlich ermöglicht die Rekuperation – die Energiegewinnung beim Bremsen – dass die Energie zurück in die Batterie gespeist wird.

  1. Finanzieller Vorteil

Elektroautos bieten nicht nur ökologische, sondern auch erhebliche finanzielle Vorteile. Ein E-Auto zeigt seine wirtschaftlichen Pluspunkte sowohl kurzfristig beim Kauf als auch langfristig im täglichen Betrieb – und macht den Umstieg auf ein E-Auto zu einer klugen Entscheidung.

  • Vorteile im Stadtverkehr

In einigen Städten und Gemeinden profitieren E-Autofahrerinnen und E-Autofahrer in Österreich von direkten Vorteilen. Dazu zählen beispielsweise vergünstigte oder sogar kostenlose Parkmöglichkeiten mit Ladestationen. Diese Maßnahmen machen den Umstieg auf ein E-Auto attraktiver und sparen wertvolle Zeit im Alltag. (2)

Für welche Zielgruppen sind diese Antriebsarten empfehlenswert?

Die Wahl zwischen einem Hybrid- und einem Elektrofahrzeug hängt letztendlich vor allem von den persönlichen Fahrgewohnheiten ab. Die Entscheidung für ein Hybridfahrzeug ist besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die sich das Beste aus zwei Welten wünschen: die nachhaltige Effizienz des Elektromotors für den städtischen Alltag sowie die Flexibilität eines Verbrennungsmotors. Wer jedoch konsequent auf nachhaltige Mobilität setzen will, trifft mit einem Elektromotor die richtige Wahl. Elektroautos bieten eine lokal völlig emissionsfreie Fahrt und zeichnen sich durch niedrige Betriebskosten sowie eine hervorragende Energieeffizienz aus. (3)


Fazit

Ein Hybrid- oder Elektrofahrzeug bietet zahlreiche Vorteile – von geringeren Betriebskosten über leistungsstarke Fahrdynamik bis hin zu nachhaltiger Mobilität. Die Marken des Volkswagenkonzerns vereinen all diese Aspekte in ihren E-Modellen und setzen Maßstäbe für eine neue Generation der Mobilität. Wer jetzt auf Hybrid- oder Elektromobilität umsteigt, entscheidet sich für Innovation, Effizienz und Fahrspaß – und gestaltet aktiv die Zukunft des Fahrens mit.

Quellen:

(1) www.volkswagen.at

(2) www.cupraofficial.at

(3) www.audi.at

(4) www.dasweltauto.at


Autorin: Leonie Kogler

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